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Die Mazlaria in Vrin jetzt neu mit einem Verkaufs- laden in der alten Post

Die kleine Metzgerei befindet sich im Dorf Vrin 1400m ü. M., ganz hinten im schönen Val Lumnezia. Der Betrieb wurde 1999 von einer Genossenschaft gegründet und vom Architekten Gion A. Caminada erbaut. Hier werden Tiere aus dem Tal und der Surselva geschlachtet und verarbeitet. Mit der frischen Luft der Bündner-Berge entstehen in unserer Natur-Trocknerei Produkte die mit Sorgfalt und Freude hergestellt werden.


Mit Hilfe des Vereins pro vallumnezia konnte die Schaffung eines Verkaufladens in der alten Post verwirklicht werden!


www.mazlaria.ch


Der Verein pro val lumnezia


In Folge der Aufhebung des Kreis Lumnezia/Lugnez benötigt die seit 1989 bestehende Institution pro val lumnezia, welche sich für die nachhaltige und zukunftsgerichtete Entwicklung der Val Lumnezia einsetzt, eine neue Organisationsstruktur.

Auf Bestreben von Silvio Capeder, Geschäftsführer der pro val lumnezia, und in Absprache mit der vormaligen Trägerschaft wurde am 9. April 2015 der Verein pro val lumnezia mit dem folgenden Zweck gegründet: mehr.....


„Ir Novas Vias“ als Nachfolgeorganisation des Vereins „Pro Val Lumnezia“


Hintergrund


Nach gründlichem Studium der Faktenlage sind wir, der Vorstand des Vereins Pro Val Lumnezia, zum Schluss gekommen, dass uns der ausschliessliche Fokus unseres Vereins auf die Val Lumnezia bei der Umsetzung unser Visionen und Ziele eher hindert als nützt.


Auch haben uns die Entwicklungen der vergangenen Monate gezeigt, dass ein Umdenken bei der Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft Graubündens und unserer Region dringend notwendig ist.  Sind doch Grossprojekte wie Olympia oder der Parc Adula klar gescheitert, während andererseits kleinere Projekte wie das Hotel Medelina in Curaglia oder die Entwicklung des Lag Salischinas in Surein auf sehr grosses öffentliches Interesse und Wohlwollen bei Jung und Alt stossen.  


Ir novas vias – neue Wege für eine nachhaltige Zukunft gehen“


Während wir nach wie vor davon überzeugt sind, dass wir uns mit unserem Konzept und den angedachten Programmen und Projekten in den Bereichen


·     umweltverträgliche Mobilität

·     attraktive Arbeitsplätze in der Region

·     effiziente Energienutzung und Förderung erneuerbarer Energie

·     Vermarktung von regionalen Produkten

·     Entwicklung einer Willkommenskultur


in eine gute Richtung bewegen glauben wir, dass es zur Erreichung unserer Ziele neue Wege braucht.  


Wir haben deshalb begonnen, den Dialog mit Gleichgesinnten auch ausserhalb der Val Lumnezia zu suchen. Dank dieser Öffnung ist es uns gelungen, mit den regionalen Kräften des, in der Zwischenzeit „versenkten“ Projekts Park Adula, in Kontakt zu treten und Gespräche über die mögliche Weiterführung ausgewählter Projekte zu führen. Weitere solche Kontakte und Gespräche sind geplant und wir hoffen, dass unsere Pläne auch weiterhin ein positives Echo auslösen werden.


Um dieser Neuausrichtung und Öffnung unseres Vereins Ausdruck zu verleihen haben wir  den Namen auf „Ir novas vias“ geändert.


Der Zweck des Vereins wird weiterhin sein, als Forum zum gegenseitigen Kennenlernen, Netzwerken und Austausch von Ideen zu dienen und mit Impulsen, Unterstützung und Starthilfen die Verwirklichung von neuen Projekten zu ermöglichen.


Einladung zum Referat & Podiumsgespräch zum Thema "Integration Zweitwohnungseigentümer"


Wir nehmen unsere Neuorientierung zum Anlass für eine Auftaktveranstaltung und möchten Sie zu einem  


Referat & Podiumsgespräch zum Thema „Integration der Zweitwohnungseigentümer“ am 20. Oktober 2017 um 19:30 Uhr in Ilanz


einladen.


Wir haben dieses Thema aus der Überzeugung heraus gewählt, dass eine wirklich nachhaltige Entwicklung unserer Region nur unter Einbindung  aller Interessierten, insbesondere aber der grossen Anzahl von Zweitwohnungseigentümern, erfolgreich sein kann. Die Gründung von  zahlreichen Zweitwohnungsbesitzervereinen in unserer Region unterstreicht die Aktualität des Themas auf eindrückliche Weise.


Es freut uns deshalb ausserordentlich, dass es uns gelungen ist, Herr Peder Plaz vom Wirtschaftsforums Graubünden für das Referat, und wichtige Exponenten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Tourismus für dieses Podiumsgespräch zu gewinnen. Von besonderer Aktualität wird dabei sein, dass sich Herrn Plaz in seinem Referat direkt auf die im Laufe dieses Sommers vom Wirtschaftsforum durchgeführte, breitangelegte Befragung von Zweitwohnungseigentümern beziehen kann.


Wir freuen uns aus Sie!


Download Flyer




               

Erfolgreiche Kick-off Veranstaltung mit grossem Zuschauerinteresse

Die Auftaktveranstaltung anlässlich der Gründung des Vereins "ir novas vias"zum Thema Integration der Zweitwohnungseigentümer ist in der Aula des Schulhaus Ilanz am Freitagabend auf ein erfreulich grosses Publikumsinteresse gestossen.


Peder Plaz, Geschäftsführer des  Wirtschaftsforums Graubünden, beleuchtete in seinem spannenden Referat die Rolle, Situation, Erwartungen und Wünsche der Zweitwohner in Graubünden. Dabei konnte er auf  über 1.300 Antworten auf die kürzlich vom Wirschaftsforum durchgeführte, breitangelegte Befragung von Zweitwohungseigentümer zurückgreifen. Peder Plaz' Ausführungen führten in der anschliessenden Podiumsdiskussion zu engagierten Voten und Diskussionen auf der Bühne und auch im Publikum. Am Podiumsgespräch teilgenommen haben


  

               

v. l n. r:


Peder Plaz, Geschäftsführer, Wirtschaftsforum Graubünden


Gian Caduff, Präsident der Jugendorganisation Uniun da giuventetna, Morissen


Reto Furter, Leiter Südostschweiz Graubünden (Moderation)


Marcus Caduff, Verwaltungsratspräsident und Delegierter, Surselva Tourismus AG


Martin Candinas, Nationalrat, Chur und Rabius


Simon Osterwalder, Zweitwohungsnutzer und Investor aus Zürich







               


Den Link zur Webseite des Wirtschaftforums mit dem Referat von Peder Plaz, sowie den Einzelheiten zur Befragung der Zweitwohnungseigentümer, finden Sie hier: wirtschaftsforum-gr.ch

  

               

Schwerpunktthemen


Die folgenden, im Dokument "ir novas vias, Val Lumnezia, svilup durabel" ausführlich beschriebenen, sieben Module dienen dem Verein Pro Val Lumnezia, und neu jetzt auch dem Verein "ir novas vias" als Rahmen für die Projekttätigkeit und helfen mit, die in der Anfangsphase notwendige Kontinuität zu schaffen. Künftige Einzelprojekte werden auf Grund ihres Übereinstimmungsgrad mit den Zielen der individuellen Module ausgewählt.


Energia Lumnezia

Das Modul strebt die effiziente Verwendung von Energie und die Nutzung von regenerativen Energiequellen, insbesondere von Sonnenenergie an. Die Berggebiete sind prädestiniert, auf erneuerbare Energiequellen zu setzen, denn diese sind in Berggebieten in der Regel reichlich vorhanden. Sie leisten damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz.


Lumnezia Mobil

Dieses Modul will das Verkehrsangebot in der Val Lumnezia weiter verbessern und zwar Ressourcen schonend und CO2-reduzierend. Insbesondere soll die Feinverteilung und die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln weiter verbessert werden. Dabei wird auf eine bedarfsgerechte Mobilität gesetzt, die der Einwohnerschaft und den Touristen gleichermassen entgegenkommt, wie das beispielsweise beim „Bürgerbus“ der Fall ist. Ebenso geprüft werden als Angebote, die sogenannte „Erlebnismobilität“ (e-motion-mobility).


Uaul da muntogna Lumnezia

Das Projekt zeigt über das Walderlebnis für Touristen und Schüler den gesamten Holzkreislauf auf und setzt diesen in Wert. Es kann unter anderem ein Wald(schul)haus, Aufwertungsmassnahmen im Rahmen des Bergwaldprojekts, aber auch Wald und Kunst beinhalten.


Wohnraum Lumnezia

Hier geht es darum neue Wohnformen zu schaffen, indem beispielsweise mit Wohnbaugenossenschaften kooperiert wird. Die Vorteile des gemeinnützigen Wohnungsbaus liegen auf der Hand: Wohnbaugenossenschaften denken langfristig, sind gemeinnützig und preiswert, wirken der Zersiedlung entgegen und fördern innovative und ökologische Wohnformen. Darüber hinaus soll das Potenzial des an einem Engagement im Tal interessierten Zweitwohnungsbesitzer geprüft werden.


Natura e Cultura Lumnezia

Es ist die Absicht, Natur- und Kulturobjekte in der Val  Lumnezia mit konkreten Massnahmen in der Landschaft aufzuwerten. Für die Information der Bevölkerung und der Gäste werden die natur- und kulturräumlichen Besonderheiten, beispielsweise in thematischen Sammelmappen herauszugeben. So werden Natur und Kultur für den Tourismus in Wert gesetzt und gleichzeitig Touristen und Bevölkerung für diese Themen sensibilisiert.


Arbeitsort Lumnezia

Dieses neueste Modul will zusammen mit lokalen, regionalen und überregionalen Unternehmen und Institutionen attraktive, flexible Arbeitsplätze mit guten Verdienstmöglichkeiten für die lokale Bevölkerung schaffen. Gesucht werden Organisationen welche die von Teleheimarbeit oder Teleservicezentren gebotenen Chancen Prozessabläufe zu optimieren, die Produktivität zu steigern, Kosten einzusparen oder die Kundenzufriedenheit zu erhöhen nutzen möchten. Telearbeit ist grundsätzlich branchenunabhängig und kann auch im Touristikbereich zum Einsatz kommen. Ziel der Initiative ist es die fortschreitende Abwanderung von Arbeitskräften aus der Region zu bremsen resp. die Zuwanderung durch Schaffung von attraktiven, flexiblen Arbeitsplätzen mit guten Verdienstmöglichkeiten zu fördern.


Blicke in die Val Lumnezia

Das Modul soll traditionelles Kulturgut und Handwerk den heutigen Generationen näher bringen. Ziel des interaktiven Projektes ist es, in Vergessenheit geratenes Wissen zu sammeln, bewusst zu machen und zu einer Diskussion über seinen Wert in der heutigen und künftigen Zeit anzuregen. Ergänzend zur einheimischen Bevölkerung sollen mit diesem Modul auch die Touristen mit ins Boot geholt werden.